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BENDYWOOD® = IN DER LÄNGE GESTAUCHTES HOLZ

Für eine detaillierte Beschreibung siehe folgenden Link:
Was ist Bendywood®?

ROHSTOFFABMESSUNGEN:
Es handelt sich um Kanteln 120x120 mm und 60x120 mm, von höchster Qualität,
geschnitten aus den kernfreien Harthölzern:
Buche, Ahorn, Esche, Weiß-Eiche, Rot-Eiche, Kirsche und Walnuss.

BENDYWOOD®-LÄNGEN:
Die fertigen, gepressten Längen reichen von 400 mm bis 1650 mm bei der 120x120 mm Abmessung
und von 400 mm bis 1500 mm bei der 60x120 mm Abmessung.
Die biegbaren Längen gehen bis zu 12,0 m: es handelt sich um verzinkte Längen.

BENDYWOOD®-QUERSCHNITTE:
In allen Holzarten gibt es die Querschnitte 50x50 mm und 100x50 mm,
in Buche auch die Querschnitte 80x50 mm und 60x60 mm.
Siehe Seiten Nr. 8 + 10 + 16 + 17 des Katalogs.

Bendywood® wird für Handläufe, im Innenausbau und Musikinstrumente verwendet.
Hier die Links für Anwendungsbeispiele:
Handläufe
sonstige Anwendungen

 

                            WIE MUSS BENDYWOOD® BEARBEITET WERDEN?

Bendywood® ist dampfbehandeltes Holz, das in der Länge gestaucht und getrocknet wurde.
Um in der komprimierten Länge zu verbleiben, darf kein Wasser eindringen.
Sobald Wasser eindringt, dehnt es sich in der Länge aus und zieht sich wieder zusammen,
wenn es wieder trocknet.
Die Oberfläche wird rau, es muss erneut geschliffen und lackiert werden.
Aus diesem Grund:
BENDYWOOD® NICHT IM FREIEN VERWENDEN,
ES IST NICHT WASSERFEST!
ACHTUNG BEI STOSSVERBINDUNGEN! BENDYWOOD® IST NICHT LÄNGENSTABIL!

Bendywood® ist in der Länge gestauchtes Holz, es ist deshalb kompakter als normales Holz.
Aus diesem Grund wird für die Bearbeitung folgendes empfohlen:

SÄGEN UND SCHLEIFEN:
kann wie bei normalem Holz erfolgen.

HOBELN UND FRÄSEN:
Diese Arbeiten nur mit gut getrocknetem Holz (ca. 8 %) ausführen
Nicht gegen die Faserrichtung arbeiten: zuerst an der Abricht-Hobelmaschine testen, in welche
Richtung sich das Holz am saubersten bearbeiten lässt.
Bei hohen Drehzahlen fräsen, möglichst 12.000 U/min, HSS-Fräser sind optimal, um Ausrisse zu vermeiden.
Profile mit kleinem Querschnitt an den Kanten von Leisten fräsen und anschließend an der Kreissäge abtrennen.

DIE HOLZFEUCHTE VOR DEM BIEGEN AUF 12% ERHÖHEN:
Um zu sehen, wie es geht, folgenden Link konsultieren:
  Biegen / Befeuchten
Mit einer Holzfeuchtigkeit von ca. 12 % zu biegen erleichtert nicht nur das Biegen, sondern stabilisiert
auch die Biegung, wenn das Holz trocknet, da damit die Rückbiegungs-Kräfte reduziert werden.

VERLEIMUNGEN IN LÄNGSFASERRICHTUNG:
Verwenden Sie D4-Polyvinylkleber, Polyurethankleber oder Kleber auf Harzbasis.
Niemals einfache Stoßverbindungen verkleben, da diese langfristig aufgehen werden.
Stoßverbindungen - falls unvermeidlich – müssen wegen der Längenschrumpfung des Bendywood® – 
mit 10 bis 12 mm dicken und 100 mm langen Dübeln je Seite abgesichert werden.
Die langen Dübel aus normalem Holz, geleimt mit D4-Kleber verhindern das Schrumpfen der Enden!
Das ist auch der Grund, warum die Dübel mindestens 10 mm stark sein sollten.

Das ist mit Aufwand verbunden, deshalb ist empfohlen, möglichst
an langen Schrägschnitten in der Länge zu verleimen:

schnitt.jpg

Die Schrägschnitte sollten ca. 3-mal so lang wie die Stärke der Profile sein.